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Sonntag, 9. Juli 2017

Rezension: Die Chroniken der Âlaburg (Band 3) von Greg Walters


Eine Rotte hält zusammen – egal was kommt …


FAKTEN

Das Buch „Die Chroniken der Âlaburg“ von Greg Walters ist erstmals im April 2017 erschienen. Es ist Band 3 der Farbseher Saga und als Print und eBook erhältlich.

KURZMEINUNG
Der bisher stärkste Band dieser Reihe. Mit viel Herz, Spannung und der tollen Atmosphäre, die ich schon aus den Vorbänden kenne!


REZENSIONEN ZU DEN VORBÄNDEN
Band 1: Die Geheimnisse der Âlaburg *klick*
Band 2: Die Legenden der Âlaburg *klick*

KLAPPENTEXT
Ein Mensch, der von der Magie beherrscht wird, ein Zwerg, der ganz gut zaubern kann, ein übergewichtiger Zwergelbe, ein hinkender Ork. Sie können die Welt retten – oder vernichten. Leiks drittes Semester an der Âlaburg beginnt und alles ändert sich. Die Universitätsdirektorin Tejal verschwindet urplötzlich und der von Leik verabscheute Magiemagister Jehal wird ihr Nachfolger. Sein orkischer Freund Ûlyėr erkrankt schwer und von Leiks geliebter Drena gibt es weiterhin keine Spur. Nur eins ist gewiss: Die dunkle Zauberin ist immer noch auf der Suche nach Leik und verfolgt ihn gnadenlos. Dazu ist sie sogar bereit, die vier Völker gegeneinander auszuspielen … 

SCHREIBSTIL/ CHARAKTERE
Ein neues Set und der Geschichtsverlauf ist auch ein ganz anderer. Wo sich die beiden ersten Bände etwas geähnelt haben, spaltet sich Band 3 deutlich ab. Er ist etwas düsterer, geht mit den Charakteren tiefer und beleuchtet die Freundschaft unserer Schüler noch einmal ganz anders. Auch wird der Hintergrund besser beleuchtet und ich kann noch mal ganz anders in die Geschichte abtauchen. Meiner Meinung nach konnte Greg Walters sich hier sichtbar steigern. Die Atmosphäre aus den Vorbänden konnte er erhalten, dieser ganz eigene Zauber, den ich schon beim ersten Buch geliebt habe. Die ersten Seiten von Band 3 zu lesen, war wie nach Hause zu kommen.

Und ich möchte noch mal betonen, dass es sich nicht um einen billigen Abklatsch von Harry Potter handelt. Sicher kann das Rad nicht neu erfunden werden – aber wir haben hier ein eigenständiges Konstrukt mit wundervollen Charakteren. Denn in der Vampierwelt beschwert sich ja auch niemand, und da gibt sehr oft sehr viele Parallelen zu anderen Büchern – vor allem seit Stephenie Meyer ;)

Ûlyėr bekommt hier die meiste Tiefe, das hat mich besonders gefreut. Ich habe jetzt ein besseres Bild von ihm, kam näher an ihn ran als Leserin. Und ich muss sagen, dass ich alle sehr in mein Herz geschlossen habe. Greg hat mit Ûlyėr, Filixx, Morlâ und Leik ein Gefüge erschaffen, dass sehr schön Höhen und Tiefen einer Freundschaft aufzeigen kann. Denn darum geht es für mich in der Hauptsache. Nicht etwa um die Âlaburg und die Magie. Es geht um Freundschaft – wie sie sein kann und sein sollte.

Ganz besonders mag ich Aska, den kleinen Schneefuchs – ich glaube, er ist mein heimlicher Liebling. Und seit diesem Band, weiß ich auch warum ;)

Allgemein haben alle einen Schritt nach vorn gemacht, auch wenn immer wieder Zweifel durchkommen. Diese machen es aber authentisch und nachvollziehbar. 

MEIN FAZIT
Eine wunderbare Fortsetzung der Farbseher Saga, die mich voll überzeugen konnte. Für mich der bisher beste Teil! Eine gern gegebene Lese-Empfehlung :)

MEINE BEWERTUNG
Hier gibt es 5 von 5 Zahnrädchen
©Teja Ciolczyk, 09.07.2017

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