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Donnerstag, 14. April 2016

Was mich bewegt - Das Bloggen im Wandel

Hallo Leute!

Heute wende ich mich mit einem Thema an Euch, das mich gerade in der letzten Zeit sehr beschäftigt. Und zwar geht es mir um das Bloggen allgemein, die Qualität und die Auswirkungen auf mich selbst.


Ich habe im Juni 2014 voller Elan und Enthusiasmus damit begonnen zu bloggen. Und zwar gezielt und geplant einen Literatur-Blog. Ich habe schon vorher Rezensionen veröffentlicht und wurde von meiner besten Freundin dazu ermutigt. Alles war neu, kompliziert... doch es gab da andere Blogger, die mir geholfen haben, mich unterstützt und eingewiesen haben - Euch allen erst einmal ein riesen großes Dankeschön! 

Nun muss ich aber in letzter Zeit viele negative Dinge für mich feststellen.... Ich mache mal ein paar Unterpunkte, ist übersichtlicher ;)

Der ständige Druck gelesen werden zu müssen
Ja den gibt es wirklich, will man gelesen werden, muss man so viel und so schnell wie möglich lesen, rezensieren, werben, Blogtouren mitmachen.... Wow! Neben einem normalen Leben als Mutter, Arbeitnehmerin, Ehefrau und Haushalt ist das nicht einfach zu handeln. Doch ich dachte mir hey, das macht Spaß, es wird gewürdigt. Aber alle guten Vorsätze und Selbstmotivationsversuche enden einmal, wenn kein Land in Sicht ist. Meine Auftragsliste könnte von hier bis zum Südpol reichen, wenn ich alles annehmen würde, was mir angeboten wird. Aber ich habe mich zu Beginn entschieden, dass es bei mir immer Qualität statt Quantität heißen wird. Nur steht das im krassen Gegensatz dazu, was man als Blogger eigentlich auf die Beine stellen sollte, wenn man Reichweite und Anerkennung erlangen will. Und wer keine Reichweite hat, der bekommt oft nicht die Chance an diversen Events oder dergleichen teilzunehmen.

Deshalb werde ich nun einen Entschluss fassen - ich werde keine Rezensionsexemplare mehr annehmen. Angefragt habe ich ohnehin nur sehr selten. Aus einem Grund. Ich lese, weil es mir Freude bereitet, weil es meine Leidenschaft ist! Ich möchte es nicht unter Erfolgsdruck tun. Natürlich werde ich noch alle Rezensionsexemplare lesen und rezensieren, die ich bereits bekommen habe, aber für die Zukunft mache ich es anders. 
Aber Blogtouren bleiben, ich liebe Blogtouren! :)
Liebe Autoren, bitte schreibt mir weiterhin, stellt mir Eure Bücher vor. Ich werde sie entweder gleich kaufen, oder vorerst auf meine Wunschliste setzen, wenn sie mir zusagen. Ich rezensiere so oder so jedes Buch, welches ich lese. Dafür muss ich es nicht geschenkt bekommen haben :) Und ich möchte so gern weiterhin mit Euch in Kontakt bleiben! Und meinem Autoren-Stamm stehe ich natürlich weiterhin zur Verfügung ;)

Die Qualität der Blogs - Massenüberflutung im Netz, was heißt das für mich?
Eines vorweg, wer nicht deutsch als Muttersprache hat, oder Legastheniker ist oder eine anders geartete Einschränkung dieser Art hat, der fühle sich bitte nicht angesprochen. Denn so etwas würde ich nie kritisieren!

Mir ist schwer aufgefallen, dass die Masse an Blogs, speziell auch Buchblogs, enorm angestiegen ist. Ich würde sogar sagen, das Netz wird regelrecht von einer Welle überspült. Eine Modeerscheinung? Vielleicht. Im Grunde finde ich es einfach wundervoll wie viele Leute sich für das Lesen begeistern und ebenjene Begeisterung mit anderen teilen wollen.
Was jedoch erheblich darunter leidet, ist die Qualität. Oft ist die Rechtschreibung mehr als grauenhaft, Lese-Exemplare werden einfach abgegriffen und nicht rezensiert, man stellt sich so gut es geht zur Schau, statt den Fokus auf den Büchern zu lassen... Autoren werden um Goodies angebettelt und sogar beleidigt, wenn sie es sich einfach nicht leisten können, jedem der vielen Blogger etwas zuschicken zu können. Und es macht den Ruf des Bloggens im Allgemeinen schlecht, bringt uns in Verruf und schädigt die Bandbreite des Zusammenarbeitens mit unseren lieben Autoren. Jene Menschen, ohne die wir nichts zu lesen hätten...
Da kann und will ich nicht mitmachen. Lieber schreibe ich weniger Beiträge. Aber diese sind authentisch, mit viel Liebe und Herzblut verfasst. Ich nehme in Kauf nie mehr Follower zu haben, als zum jetzigen Zeitpunkt, wenn ich dafür meine Prinzipien stehen lassen kann.
Natürlich schere ich nicht alle Blogs über einen Kamm, nicht jeder Blog mit hoher Reichweite ist schlecht - meine Güte, nein! Aber es gibt eben genug, die es sind. Auch kleine Blogs sind davon betroffen. Bestimmt liest auch nicht jeder gerne meinen Blog, Geschmäcker sind verschieden. Aber Ihr wisst bestimmt, worauf ich hinaus möchte :)

Zudem werden Gewinnspiele und all diese Aktionen immer mehr, sodass die einzelnen für sich leider oft untergehen und nicht gesehen werden. Das ist sehr schade, weil man ja immer sehr viel Arbeit und Mühe reinsteckt. Oftmals wird nicht mal die Anforderung richtig durchgelesen. Und wenn man richtige Aufgaben stellt und nicht nur ein Like will, so bleibt es meist bei einigen sehr wenigen Teilnehmern. Es scheint eine massive Reizüberflutung am Markt zu sein. Es ist schwer sich da abzuheben. Aber aufzugeben, kommt für mich nicht in Frage! :)

Blogger unter sich - nicht immer eine Gemeinschaft
Auch ganz fatal ist es, wenn sich Blogger gegenseitig über Facebook nieder machen und eine Hetzkampagne starten. Leute wir sitzen doch alle im selben Boot... wieso sich nicht freuen, wenn ein Mitblogger die 2000 Likes geknackt hat? Denkt einfach mal darüber nach...

Mein Fazit
Ich werde weiter bloggen, weil es mir Spaß macht, mich aufbaut und mir das Gefühl gibt etwas Wertvolles zu tun. Auch wenn ich auf Facebook 1.000 Likes habe, so lesen gerade einmal 10, von denen ich auch mal ein Like erhalte, regelmäßig. Nur 2 bis 3 davon kommentieren auch mal. Das ist zwar auf der einen Seite schade, aber auf der anderen bin ich nicht gewillt mich selbst zu verkaufen um das zu ändern. Ich möchte mich und meine Qualität als Bloggerin nur ungern über Seitenaufrufe oder Kommentare definieren. So wird es also bleiben wie bisher, es wird nie die Masse an Posts sein, aber dafür sind sie ausgewählt und liebevoll gestaltet, mit Herzblut und durchdacht.

Jetzt kommt Ihr
Mich würde wirklich interessieren, was Ihr so darüber denkt. Wir Ihr die Situation so wahrnehmt. Tobt Euch in den Kommentaren aus :)

Alles Liebe
Eure Gwynny

Kommentare:

  1. Gwynny, ich verstehe deinen Entschluss völlig. Du machst das ganz richtig.
    Es ist wichtig, “bei sich zu bleiben“ und authentisch zu sein.
    Leider bekommen viele Blogger wenig Feedback für ihre Arbeit. Ist teils aber auch eine Zeitfrage, und manche sind auch einfach zu schüchtern, öffentlich etwas zu schreiben.

    Ich wünsche dir weiterhin Freude am Lesen und Rezensionen schreiben!

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  2. Eine mutige Entscheidung, die ich teilweise nachvollziehen kann! Die negativen Dinge des Bloggerlebens hast du gut zusammengefasst! Ich halte mich mittlerweile aus vielen Dingen raus, weil ich einfach bei vielen Dingen mir meinen Teil denke! Das ist gesünder für mein "Herz"! Ich wünsche dir weiterhin viel Vergnügen beim Lesen! LG Verena

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    1. Danke Verena,
      ich habe lange hin und her überlegt, ob ich diesen Post verasse. Aber es war nötig und hat mir gut getan :)

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  3. Huhu,
    sorry, aber diese "Schwanzvergleiche" finde ich richtig, richtig schlimm. Wie alt sind alle? 14? -.-

    Du machst das total richtig! Zieh dein Ding durch. Dein Blog, deine Welt, deine Entscheidung!
    Ich mag deine Einstellung! :)

    Fühl dich gedrückt!

    Ganz liebe Grüße
    Steffi

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    1. Lieben Dank für Deine Unterstützung! ❤

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  4. Liebe Teja,
    das ist ein GANZ toller Beitrag, und ich glaube, du sprichst nicht nur mir, sondern vielen anderen aus der Seele. Du weißt, ich liebe deinen Blog, und ich schätze dich als Person ebenso sehr!!!
    Ich finde es klasse, dass du "zu dir" stehst, und "deinen" Weg gehst. Und so wie du zu "deinen" Autoren stehst, steh ich zu dir und deinem Blog. Ich hoffe, ihr beide bleibt mir noch lange erhalten.
    Ganz liebe Grüße, Susanne

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    1. Susanne mein Herz! Tausend Dank fpr Deinen Rückhalt! Fühle Dich gedrückt, ich freue mich auf Frankfurt! ❤

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  5. Ich lese deinen Blog gerne, auch wegen der Qualität. Alles Liebe und mach weiter so, Elke

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    1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  6. Hey meine Süße! <3

    Was für ein wundervoller Post! Du sprichst mir da genau aus dem Herzen.

    Den Schritt mit den Reziexemplaren bin ich auch voriges Jahr gegangen. Ich möchte auch lieber die Qualität statt Quantität bringen und den Büchern und Autoren gerecht werden.
    So wie sie stecke auch ich all mein Herzblut hinein.

    Gewinnspiele: Das ist ein super Punkt. Ich veranstalte kaum noch welche. Genau aus dem Grund, den du genannt hast. Es sind einfach zu viele die mit lapidaren Kommentaren versuchen was abzugreifen. Sobald die Aufgabe etwas mehr verlangt als ein simpler Klick auf den Like-Button, werden die meisten faul und hauen wieder ab. Aber ehrlich? Haben die Autoren, deren Bücher und auch wir Blogger nicht einfach mehr Aufmerksamkeit verdient? Ist es echt zu viel verlangt, einen Beitrag und die anschließende Frage genau durchzulesen?
    Es ist echt traurig, was da zur Zeit so abgeht.

    Blogger unter sich
    Das ist echt ein Thema für sich. Wie sagte ich? Es gibt solche und solche.
    Am liebsten habe ich die BloggerInnen die authentisch sind. Mit denen ich super zusammenarbeiten und auch jede Menge Spaß haben kann. So wie du. ;)
    Ich finde es schade, dass manche so Hasstiraden vom Stapel brechen. Wie du so schön schreibst "Leute wir sitzen doch alle im selben Boot".
    Tja, ich bleibe den Lieben treu und kehre den anderen den Rücken. Sowas kann ich nicht gebrauchen. ;)

    Und zu guter Letzt dein Punkt mit den Statistiken
    Ohhhh ja! Genau dieser Punkt ließ mich am Anfang meiner Bloggerzeit arg verzweifeln. Klar habe ich mit dem Bloggen begonnen, weil es einfach Spaß macht. Wenn man dann aber sieht, wie bei manchen die Statistiken ins Unendliche steigen und der eigene Blog überhaupt nicht in die Puschen kommt - das kann schon deprimieren. ABER! Ich habe mittlerweile soooooo wundervolle Menschen kennengelernt, dass es mir (fast) egal ist. Ich habe meine treue Leserschaft und freu mich immer wieder wenn ich Feedback gekomme - egal in welcher Art.

    Ich werde genau so weitermachen wie bisher und mir selber treu bleiben.

    Und ich hoffe du bleibst auch so wie du bist, denn genauso mag ich dich und deinen Blog. :*

    *knuddeli*
    deine Bella

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  7. Hey :)
    Mir gefällt dieser Beitrag sehr, denn er spiegelt meine Meinung doch auch ein wenig, wenn nicht sogar zum großen Teil, sehr gut wider :)
    Ich habe meinen Blog erst seit August 2015, auch weil eine Freundin meinte, dass ich doch meine Meinung auch in einem eigenen Blog schreiben könnte. Ich hab davor schon viel privat gebloggt und fand die Idee gut, leider hab ich da nie Einweisung von anderen bekommen, sondern mich allein hingestellt und umgeschaut und meinen Blog aufgebaut. Unterstützung dabei zu haben ist eigentlich wirklich was Gutes ^^
    Da ich noch nicht so lange blogge und mein Blog auch noch recht klein ist (meiner Empfindung nach), wurde ich noch nicht irgendwie mal angeschrieben, ob ich zu einem Buch nicht eine Rezension schreiben mag, sowas mach ich immer von mir aus (nicht zuletzt haben mich Leserunden zu sehr begeistert, dass ich am Ende auch zu viel davon hatte und mich zurückhalten musste, nicht doch auch bei einem anderen Buch dabei sein zu können xD)
    Aber Qualität vor Quantität ist ein Punkt, der mir auch wichtig ist. Ich sehe viele Blogger, die fast jeden Tag so viel raushauen auf ihren Blogs, dass ich gar nicht mehr mitkomme. Ich weiß nicht, ob das an mir liegt, oder ob andere das auch so empfinden - plus: Die Rezensionen lassen dann natürlich auch zu wünschen übrig, sei es Rechtschreibung und Grammatik, fehlende Infos, etc. Da poste ich dann lieber auch ein- oder zweimal die Woche eine Rezension, für die ich mir genug Zeit genommen habe.

    Die Gewinnspielmasse nimmt wirklich zu. Ich habe das Gefühl, dass Blogger vielleicht denken (ich mag niemanden was unterstellen!), dass sie entweder dadurch eben mehr Likes/Follower bekommen, bekannter werden, oder einfach den Druck verspüren, dass es ja jeder macht und man da ja auch mitziehen muss.
    Ich bin jemand, der sehr gerne bei Gewinnspielen auch teilnimmt (wobei ich bei schon >200 Kommentaren es dann doch lieber sein lasse xD), aber ich hab auch oft das Gefühl, dass man da nur schnell was abgreifen will, wenn es zu viel Arbeit ist, dann will man es doch nicht.. wobei ich mir dann auch sage, wer sich die Arbeit nicht machen mag, der hat dann das Buch/Goodie-Pack oder was auch sonst verlost wurde einfach auch nicht verdient.

    Blogger unter sich. Da scheine ich selbst Glück gehabt zu haben, dass ich noch niemanden getroffen habe, der über andere groß hergezogen hat, Gott sei Dank. Ich hab aber schon etliche andere Blogger drüber reden sehen, und da frage ich mich auch, was die Leute bewegt, gegen andere zu hetzen und so weiter.. Soll ich weinen, weil ich 32 Followers auf meinem Blog habe und nicht schon 50? Ich freu mich, dass diese 32 Menschen sich dazu entschieden haben, dass mein Blog wert ist gelesen zu werden. Und wenn den 32 Menschen mein Blog gefällt, dann find ich das toll und weine nicht rum, warum es nicht 18 mehr sind.. Und mei, ich hab an Tagen mal nur 3 Aufrufe meiner Seite, wovon wahrscheinlich mindestens einer von mir selbst ist.. ist halt so.. ich kann nicht erwarten, dass man jeden Tag auf meinen Blog vorbei schaut, vor allem, ich besitze zB auch keine extra Facebookseite.. somit wissen andere von meinem Blog sowieso nur von lovelybooks oder wenn ich meine Seite bei anderen Leuten drunter poste.. Da brauch ich mich nicht wundern ;) Nee, das ist schon okay so ^^

    Ich glaube, ich bleib mal ein wenig auf deinem Blog und schau mich um, bei so einem Beitrag fühle ich mich bestimmt hier wohl :D

    Liebe Grüße, kohoho

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  8. Hallo Gwynny,

    dein Beitrag spricht mir aus dem Herzen, Qualität statt Quantität.
    Freude miteinander statt gegeneinander.
    Lesen ist ein Hobby und soll Spaß machen, aber nicht um jeden Preis.
    Mach weiter so, ich mache es auf meinem Blog auch nicht anders. Man kann einfach nicht jedem, alles recht machen. Muss man das, NEIN verdammt warum auch. Wir haben alle ein Leben vor dem PC, wie du geschrieben hast. Mutter sein, Haushalt der Mann und die Kinder, ach ja und Arbeiten geht man dann zufällig ja auch noch.

    Ganz lieben Gruß
    Jeanette von Eine Bücherwelt

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  9. Huhu Gwynny,
    dein Beitrag ist wirklich sehr interessant. Ich stimme dir zu, dass Lesen ein Hobby und eine Leidenschaft ist und auch ein gewisser Zusammenhalt unter uns Bloggern herrschen sollte.
    Mir selbst sind zum Glück noch keine Neider untergekommen oder ähnliches, was wohl daran liegt, dass ich noch nicht so groß bin.

    Aber warum bitte soll ich mich nicht freuen, wenn jemand seine 1.000 Likes/Follower oder so hat? Das ist doch toll...
    Ich versteh diesen Neid untereinander nicht.

    Man sollte nicht Bloggen um Follower zu bekommen, sondern weil man Spaß daran hat.
    Das ist meine Meinung
    Grüße
    Lilly

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  10. Guten Morgen!

    Ein ganz toller Post und ein Thema, mit dem wir uns alle wohl immer wieder mal auseinander setzen.
    Gerade das "unter Druck setzen" kenne ich auch, obwohl es mir anfangs selber gar nicht so aufgefallen ist, aber das hat sich dann mit der Zeit einfach so entwickelt. Irgendwann hab ich dann gemerkt, dass das so nicht mehr geht und der Spaß immer mehr verloren geht. Deshalb war auch mein Vorsatz für 2016, weniger zu lesen und auch nicht für jedes Buch eine Rezension zu schreiben: also einfach mal ein Buch aus Lust und Laune zu lesen! *lach*
    Und es funktioniert tatsächlich, nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber es entwickelt sich auf jeden Fall in diese Richtung und das tut richtig gut!

    Die Masse an Blogs, ja, das ist wirklich schwierig - zum einen würde ich gerne überall reinschauen und alles lesen, aber das geht einfach nicht, weil es dafür viel zu viele sind. Das Problem mit Blogs, deren Qualität auf keinem hohen Niveau ist, ist mir auch schon aufgefallen, aber ich denke, dass sich hier auch nicht viele Leser finden, die dort auch Leser bleiben ... aber schwarze Schafe gibt es eben überall das bleibt nicht aus ;)

    Ich hab dich bzw. deinen Beitrag jedenfalls gerne heute bei meiner Stöberrunde verlinkt.

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  11. Huhu!

    Erstmal, dein Blog gefällt mir optisch unheimlich gut - Steampunk! :-D

    Den Druck, gelesen werden zu müssen, spüre ich auch oft und versuche immer wieder, ihn mir sozusagen abzutrainieren. Das Problem ist, ich bin ein Mensch, der schnell in zwanghafte Verhaltensmuster verfällt, und so passiert es mir immer wieder, dass ich schleichend das Bloggen mehr und mehr zum Beruf mache.

    Oh, jetzt habe ich vier Krimis rezensiert - ich muss dringend mal wieder Fantasy rezensieren, das wollen die LeserInnen doch. (Auch wenn ich gerade total im Krimi-Fieber bin.)

    Oh, ich habe schon länger nichts mehr von Verlag XYZ rezensiert, ich muss mal wieder was von denen anfragen.

    Oh, jetzt liegen hier auf einmal 20 Leseexemplare, jetzt muss ich die nächsten Wochen auf jeden Fall 150 Seiten pro Tag schaffen.

    Grausam, oder? Ich muss mich da immer wieder selbst bremsen und mir sagen: ja, bist du denn eigentlich bescheuert? Soll das Lesen nicht einfach Spaß machen?

    Ich habe auch schon darüber nachgedacht, GAR keine Rezensionsexemplare mehr anzunehmen. Klar wäre es ein teures Vergnügen, sich die ganzen Bücher selber zu kaufen, aber erstens habe ich einen SUB von über 400 Büchern, und zweitens bekommt man über die Bibliothek und die Onleihe ja auch tolle und aktuelle Bücher. Aber ich knabbere immer noch an diesem Gefühl, als Blogger MÜSSTE ich Leseexemplare anfragen.

    Ich bin noch unschlüssig, aber ich tendiere im Moment dazu, zu sagen, höchstens vier Leseexemplare im Monat (ich lese normal etwa 12 Bücher).

    Ich habe auch den Eindruck, es gibt inzwischen eine wahre Flut von Blogs und durchaus schwarze Schafe, aber ich hoffe einfach, dass die Mehrheit immer noch mit Herzblut bei der Sache sind.

    Dass Gewinnspiele kaum noch angenommen werden, wenn man Fragen oder Aufgaben stellt, ist mir auch schon aufgefallen, deswegen mache ich nur noch selten Gewinnspiele...

    LG,
    Mikka

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  12. Liebe Teja,
    ich kann dich verstehen – ich habe mir heute als Autorin deinen Blog angeguckt, um zu schauen, für was du dich interessierst. Klar ist man enttäuscht, wenn es heißt - ich nehme nichts mehr an – was bei dir noch nicht einmal so ist.

    Ich kenne aber auch die andere Seite, weil ich selbst sehr viel rezensiere und lese und das momentan so viel wird, dass ich kaum noch zum Schreiben komme. Dabei schreibe ich unheimlich gerne ;) Vermutlich genauso gerne, wie du liest.

    Dein Entschluss ist dir sicher nicht leicht gefallen. Aber es ist richtig, einen Strich zu ziehen, wenn die Nachteile überwiegen.

    Dir alles Liebe
    Elisabeth

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