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Freitag, 16. Dezember 2016

🍀 BLOGTOUR zu 365: Wenn die Masken fallen von Isabel Kritzer 🍀




Salut!
Schön, dass Ihr nun auch den Weg zu mir gefunden habt! Heute darf ich Euch mit einem Thema erfreuen, dass mich selbst wÀhrend des Lesens immer wieder nachdenklich gestimmt hat. Die Entwicklung von Charly - der Hauptprotagonistin.

NatĂŒrlich gibt es auch etwas zu gewinnen ;) Mehr dazu und den Blogtour Fahrplan, findet Ihr am Ende des Beitrags.


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D E R   W E G   Z U   S I C H    S E L B S T   
Charly ist eine junge Frau, der es auf den ersten Blick an nichts fehlt. Die Familie wohlhabend, auch wenn die Eltern getrennt leben. Ehrgeiz im Studium und Ziele vor Augen. Eine beste Freundin und die Zukunft vor sich. Mehr noch, es scheint, als erfĂŒllten sich WĂŒnsche und SehnsĂŒchte. Das Leben nimmt Formen an. Doch was, wenn Geld und feste PlĂ€ne alleine nicht ausreichen? Wie besteht man im Leben, wenn man gebeutelt und belogen wird? Wenn alles Sein nur Schein ist und die Traumblase an der harten RealitĂ€t zerplatzt? 

Ich lade Euch ein zu erleben, wie Charly zu sich findet. Oder ist es ihr gar nicht mehr möglich? Bevor wir uns Charlys Weg genau ansehen, dĂŒrft Ihr gern in meine Rezension reinschauen. Wenn Ihr noch nicht neugierig seid, dann gibt sie vielleicht den nötigen Stupser ;) *klick*

Wer sich ĂŒber die Bilder im Beitrag wundert - nun, lest das Buch und Ihr werdet verstehen^^

Die liebe Charly hat mich darum gebeten, dass sie ihre Geschichte selbst zusammenfassen darf. Denn wer weiß besser was in ihr vorging, als Charly selbst?

Charly
Hallo zusammen. Wisst Ihr, inzwischen kann ich ĂŒber all das reden. Ich habe es verarbeitet, fĂŒr mich in Kraft und Energie umgewandelt. Habe hinter mir gelassen, was mich aufhĂ€lt oder zurĂŒckwirft. Und nun sitze ich hier bei Euch und möchte Euch erklĂ€ren, was ich bis hierhin durchlebt habe. Es könnte fĂŒr den ein oder anderen hier vielleicht auch eine Art Antrieb sein, niemals aufzugeben. Das Leben ist hart, ja. Aber nicht sofort vorbei ...

Wie beginne ich am besten? 
Wie war ich wohl zu Anfang? Bevor ...
Nun ich wĂŒrde sagen, ich war eine sehr fokussierte junge Dame. Das Lernen war mir wichtig, denn nur mit einer fundierten Ausbildung, ist es möglich sich spĂ€ter hervorzuheben und etwas aus seinem Leben zu machen. Was meine Mutter betrifft, so war es leises Bedauern. Von meinem Vater habe ich mir einfach Anerkennung gewĂŒnscht.

Gefunden auf pixabay.de
Mein Fokus verschob sich mit der Zeit. Mehr auf meinen Vater, der mir nun Anerkennung zuteil werden lies. Ich sog sie begierig auf! Dann verlor sich mein Hauptinteresse etwas. War gefangen von meinem Vater, der neuen Clique und einem Mann an meiner Seite. NatĂŒrlich habe ich noch gelernt, aber die IntensitĂ€t ließ nach. Doch war ich GlĂŒcklich und hielt mich an all dem fest.

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Und so schnell die neuen Wandlungen kamen, so schnell schliefen sie auch wieder ein. Mein Vater hatte kaum noch Zeit, meine Partnerschaft bekam ein Tief und die Clique verlor sich zuerst, brach dann vollkommen auseinander. Ein sich einschleichender Prozess war es, den ich zuerst gar nicht wahrnahm. Was dann auch ein Teil des Problems darstellte.

Und dann Schockmeldungen. Mir blieb nichts anderes ĂŒbrig, als mich abzukapseln. Ich konnte es einfach emotional nicht mehr ertragen. Also rĂŒckte wieder in den Vordergrund, was mich spĂ€ter weiter bringen sollte - die Uni. Ich verpackte all meine GefĂŒhle, Ängste und Schmerz in eine schalldichte Truhe und versenkte sie im Meer meiner Lernwut. Ich verweigerte, leugnete und verdrĂ€ngte. Doch all das war nicht ich! Das Leben ist zuweilen sehr hart und unfair. Das musste ich mehrmals am eigenen Leib erfahren.

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Solche KartenhĂ€user brechen jedoch immer zusammen. Emotionen lassen sich nicht weg lernen. Und dann traf mich, hart wie Beton, die bittere Erkenntnis. Die Bilder fĂŒgten sich zusammen und zeigten mir eine Wahrheit, die ich zu ertragen nicht bereit gewesen war. Was blieb war das GefĂŒhl benutzt worden zu sein, dumm zu sein.

Es kam wie es kommen musste. Der absolute seelische Hangover. Erfolglosigkeit und neue TiefschlĂ€ge. Wie zieht man sich aus solch einer Situation wieder raus? Woher die Energie nehmen all das abzuschĂŒtteln?

Doch der Körper und die Seele - sie haben immer Reserven. Das musste ich spĂ€ter bei einem furchtbaren Ereignis wieder lernen. Es war wie das langsame Erwachen aus einer ertrĂ€nkenden Lethargie. Eine neue Aufgabe bedeutet oft auch neue Kraft. Meine Hoffnung war, dass ich so vergessen konnte. GefĂŒllt mit diesem mir selbst erteilten Auftrag. Doch sollte auch das noch nicht reichen.

Das Leben teilt prĂŒgel aus, besorge Dir ein Schild!

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Wann wurde mir zum ersten Mal bewusst, was mir wirklich fehlt? Ich denke es war, als ich die ganze KomplexitĂ€t des LĂŒgenkonstrukts um mich herum aufdeckte. Alles was der Mensch von Geburt an braucht ist doch Liebe und Geborgenheit, nicht wahr? Etwas Sicherheit ... Wieso sollte ich das nicht bekommen? Wieso? Wieso - dieses Wort ging mir immer wieder durch den Kopf.

UnbÀndige Wut, mal wieder. Wut, Trauer und UnverstÀndnis. Wenn all das dominiert, ist das noch Leben?

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Es war mehr als genug. Weg, ich musste weg von allem Bekannten. Weg aus meinem normalen Umfeld. Ich brauchte einfach nichts mehr als Ruhe und die Möglichkeit, ein wenig zu heilen. Von innen. Ich trieb vor mich hin, hatte Spaß und verdrĂ€ngte munter weiter.

Selbst das sollte mich nicht aufwecken, sondern erst der Spiegel, der mir vorgehalten wurde. Das Schutzschild brach, ich wachte endlich auf und konnte mich zum ersten Mal richtig selbst reflektieren. Es hieß Schultern straffen. Festen Schrittes in den neuen Abschnitt meines Lebens gehen. Auf in die kommenden 365 Tage - auf in ein neues Abenteuer!

Gefunden auf pixabay.de
Der Spruch "Was Dich nicht umbringt, macht dich hĂ€rter", ganz so weit hergeholt ist er nicht. Auch wenn er nicht im mindesten aufzeigt, was fĂŒr eine tiefe Kluft zwischen dem Überleben und dem wirklichen Leben liegt. Es ist nie vergessen, aber es wird leichter. Bis es irgendwann in den Hintergrund gerĂ€t. So war mein Weg zu mir selbst zwar alles andere als leicht, aber es war MEIN Weg zu MIR. Er macht mich zu dem, was ich heute bin. Das habe ich gelernt zu akzeptieren und fĂŒr mich genutzt. Ihr mĂŒsst nur an Euch glauben, nicht aufgeben und in die Zukunft sehen. Das tue ich nun auch und bin gespannt, was fĂŒr HĂŒrden und Freuden sie fĂŒr mich bereit hĂ€lt ;)


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Wahnsinn, ein tiefer und gefĂŒhlsgeladener Einblick in Charlys Inneres. WĂ€hrend des Lesens von 365: Wenn die Masken fallen,  habe ich schon viel nachgedacht und versucht mich selbst ein wenig zu reflektieren. Sehr schwer sage ich Euch. 

Damit mein Beitrag hier nicht noch schwerer wird, kommen wir nun zu dem Teil meines Beitrages, bei dem Ihr ein wenig GlĂŒck braucht^^


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G E W I N N S P I E L  -  A N K Ü D I G U N G


Mein eigenes Bildmaterial
Ich habe die Ehre, eine ganz tolle Goodie-Bag zu verlosen. Das ganze Spektakel findet Ihr dann heute Abend ab 19 Uhr auf meiner Facebook-Seite ;) Hier kommt Ihr zu meiner Seite *klick*

Ihr wollt einen Vorgeschmack? Hier ein kleines Bild von dem, was Ihr gewinnen könnt ;) Die genauen Teilnahmebedingungen findet Ihr dann auch bei meinem Facebook-Beitrag.




Mein eigenes Bildmaterial
Und was fast noch wichtiger ist, bleibt unbedingt an unserer Facebook-Veranstaltung *klick* zu dieser Tour dran und macht fleißig mit. Denn der Teilnehmer, der am besten mitgemacht, kommentiert und alle BeitrĂ€ge verfolgt hat, der bekommt das wunderbare Buch von Isabel Kritzer 365: Wenn die Masken fallen sogar als Print. Das verlost die Autorin als krönenden Abschluss auf Ihrer Autorenseite. Ihr seht, es lohnt sich dabei zu bleiben ;)









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Und damit Ihr auch ja keinen der liebevoll gestalteten BeitrÀge verpasst, hier noch mal alle Haltestellen auf einen Blick :)

T O U R F A H R P L A N



Kommentare:

  1. eine tolle blogtour die mich wirklich mit dem buch ĂŒberzeugte es auch lesen zu wollen :-)
    VLG Jenny

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